Zielgruppenmarketing – überaltert?

Ist Zielgruppenmarketing  überaltert? Oder eine vergessene professionelle Methode?Zielgruppenmarketing - out of Scope?

Definiere deine Zielgruppe erfolgreich. Alles beginnt hier. (s. Foto) Viele Unternehmer wollen Umsatz generieren, aber zum Beginn einer Kampagne mit einer bestimmten Zielgruppe nichts weiter unternehmen.

Deine Möglichkeiten, deine Zielgruppe zu definieren und dann “Filter” einzubauen, um deren höchste Aufmerksamkeit zu erlangen musst du voll ausschöpfen

Es ist unnötig zu betonen, dass 99,9% aller Marketer diesen Teil auf ihre Art tun oder vorschlagen. (Und das ist eigentlich sehr intelligent)

Aber…

…sie bieten ALLEN alles an. Das heisst der grossen Masse.

Und wenn du diesen Teil so löst, wirst du nur deine Nachrichten (per Mail,oder Website, oder Blog) los…

…ohne deine ideale Zielgruppe zu berühren. So richtig. Du weisst schon was ich meine.

Je schmäler, je enger, je genauer du diese Menschen definierst, je besser.

Wenn du die grosse Masse bedienen willst, dann wirst du auch Naive und Narren an Land ziehen, die keine besonderen Bedürfnisse haben.

Polarisiere deine Kernaussagen. Sprich direkt mit deiner Zielgruppe.

Nur mit der einen (deiner) Zielgruppe…

UND IGNORIERE ALLE ANDEREN

Was du sagst, muss eine Bedeutung für deine Zielgruppe haben und unbedingt Themenbezogen sein. Die spezifischen Probleme, Bedürfnisse oder Ängste. Ziele oder Träume müssen angesprochen werden.

Es ist unmöglich, dies zu tun, wenn du das grosse Geld mit der grossen Masse machen willst und JEDEM hinterher läufst.

Beim Versuch, allen hinterher zulaufen, entfernst du dich von deiner Zielgruppe und verlierst damit potenzielle Kunden.

Aber mach dich nicht verrückt, wenn du damit bereits gestartet bist, oder in der Vergangenheit diese Strategie angewendet hattest oder es immer noch tust. Die grossen Werbeplattformen tun dies immer noch – täglich – und kommen nicht davon ab.

Wenn diese Werbeart jemand bombensicher versteht, dann sie. Die Grossen.

Seth Godin schrieb Folgendes:

Kauft wirklich JEDER die Zeitungen “Times” oder den “Blick”, nur weil diese Zeitschriften für alle käuflich sind?

Das Problem ist, dass beide für das Allgemeine Interesse geschrieben werden. Die Menschheit hingegen ist kurzlebig und spezifisch.

Ist daraus ein Geschäft zu machen?

Fokussiert auf bestimmte Aspekte – 100% – aber nicht ein Geschäft für JEDEN.

Definiere darum eine ganz spezifische Zielgruppe…

… das ist genau der Einstieg, an dem dein Geschäft starten sollte (oder ausgebaut wird)

Anstelle mit einem Produkt das deinen Vorstellungen entspricht, zu starten, so wie es viele tun…

…starte mit der Definition deiner Zielgruppe. Wähle eine Zielgruppe, die ein bestimmtes Problem hat.

Ein Zielgruppe, die nach einer spezifischen Lösung oder einem gewünschten Resultat sucht.

Halte stets vor Augen: Du bist Lösungsanbieter und Schmerzlinderungs-Anbieter.

Starte genau an diesem Punkt und dann arbeite dich zurück, bis zum Anfang. (Du hast die Lösung für die Zielgruppe und baust nun dein System rückwärts)

Als letzter Schritt – nicht als ersten – musst du ein Produkt finden, das das Problem deiner “Gruppe” lindert. Dies sollte massgeschneidert sein.

Hier sind ein paar Fragen, die du dir stellen solltest, wenn du beginnst/versuchst, deine Zielgruppe zu definieren:

  1. Ist die Person bereits in einem Schmerz und sucht dringend eine Lösung oder sucht sie nach einer irrationalen Lösung einer bestimmten Leidenschaft? (mit einfacheren Worten, starke Emotionen, um eine Lösung auszusuchen)
  2. Ist die Zielgruppe proaktiv und bereits dabei, Lösungen zu suchen .. und gibt bereits Geld aus, um diese zu befriedigen und zu benötigen?
  3. Aus der Chancen-Sicht gesehen: Hat diese Zielgruppe wenig oder keine bemerkenswerten Optionen?
  4. Gibts eine Möglichkeit, mit deiner Zielgruppe, eine Langzeitbeziehung aufzubauen? (Gemeint sind die Möglichkeiten im Hintergrund)

Punkt 4 ist kritisch, wenn dein Ziel ist, Langzeitkunden zu generieren und mit der gleichen Person immer und immer wieder dein Geld verdienen möchtest – über lange Zeit.

Angenommen ein blödes Beispiel eines gieriegen Publikums wäre der Spionage – Markt.

Verkaufe eine Spionage – Lösung als erster Verkauf. Problem ist gelöst. Fertig.

Hier gibts keine zusätzlichen Verkäufe mit ergänzenden Produkten. Es gibt keine Langzeitbeziehung.

Im Gegenzug ist der “Gewichtsreduktionsmarkt” perfekt. Hier kannst du beliebig ausbauen und ich schreibe hier nicht weiter für dich, denn du weisst schon, was in der Nische alles abgeht.

Einst hast du “Menschen” definiert in einem Markt, die sehr viele Bedürfnisse haben – wie “Gewichtsreduktion”. Das einzige was du hier tun musst ist, deine Zielgruppe so genau wie möglich zu definieren und immer weiter und weiter auszubauen.

Je genauer die Definition, je genauer kannst du die Bedürfnisse der Kunden ermitteln und sehr spezifische Angebote an deine Lieblingsgruppe machen.

Und genau nach diesen Bedürfnissen musst du suchen.

Zurück zum Gewichtsreduktions-Thema, um dir zu zeigen, was ich meine:

Was ist mit dem Thema: Gewichtsreduktion für Frauen?

Aber genauer gesagt: Gewichtsreduktion für beschäftigte Frauen?

Noch genauer: Gewichtsreduktion für beschäftigte Mütter?

Aber nicht nur beschäftigte Mütter, sondern solche, die erst ein Baby bekommen haben? (Gewichtsreduktion nach der Schwangerschaft)

Merkst du, wie es funktioniert?

Ich habe alles generelle entfernt und habe eine Mikro-Zielgruppe erstellt… mit einem ganz bestimmten Bedürfniss.

Beschäftigte Mütter… welche Kinder haben …und ihre Gewicht aus der Schwangerschaft los werden wollen.

Nun brauchst du nur deinen Fleiss zu aktivieren, und prüfen, ob diese Mikro Zielgruppe die Fragen die ich weiter oben gestellt habe, erfüllt.

Wenn ja, dann wirds Zeit zu starten. Zeit, eine Produkt Lösung zu finden, die diese bestimmte Zielgruppe sucht.

Dieser Prozessschritt erlaubt dir nun, dich dem Nischenprodukt der Recherche einer Lösung zu nähern.

Gemeint ist, dass nun zB. untenstehendes Produkt plötzlich eine grosse Relevanz für deine Zielgruppe.

… anstelle etwas Bestimmten, welches dich umgehend abweist oder automatisch rausfiltert, nur weil der Ernst der Sache nicht deutlich genug war.

Viele Marketer ignorieren alles, das einen Verkaufswert unter 100 hat. (Gurus tragen hier lieber keine Verantwortung, aber das ist was sie lehren)

Ich tue das nicht. Ich finde das nicht in Ordnung.

Zielgruppenmarketing

In niederpreisigen Produkten sehe ich grosse Vorteile. Denn wenn jemand mit dem kleinen Packet von – 70% startet, dann wird sich ein Ausbau des Produkts mit dem nächsten lohnen. Dies ist ein Verkauf, der in Zukunft stattfinden wird. Und die Produkte sind Top.

Lies weiter auf meiner Bildungsseite über Online-Marketing. 

Bis Bald und stets guten Geschäftsgang

Ruth

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